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Guido
Weissen verlässt Spitex
Guido
Weissen, Muotathal, hat die ganze Entwicklung bis zur heutigen
Spitex Muotathal-Illgau an vorderster Front miterlebt und
mitgeprägt. Nun trat er anlässlich der GV zurück. Marlène Schelbert
wurde neu in den Vorstand gewählt.
von
Guido Bürgler / (gb)
Kürzlich fand im Restaurant Fluhhof die 3. GV der Spitex
Muotathal-Illgau statt. „Der Verein funktioniert professionell und
steht auf einer soliden Basis“, erklärte Präsident Pius Bürgler.
Trotzdem sei es immer wieder notwendig, Überlegungen für die Zukunft
anzustellen, und sich zu fragen, ob man das Richtige richtig mache.
Der Vorstand wird sich deshalb schon bald an einem Workshop mit
solchen Fragen beschäftigen.
Ein
Mann der ersten Stunde
Guido Weissen engagierte sich ab 1987 via
Mütterverein in der Hauskrankenpflege. Ab 1993 präsidierte er den
neu gegründeten Hauskrankenpflege-Verein Muotathal. Im Jahr 2003 hat
er zusammen mit Pius Bürgler die Fusion der Hauskrankenpflege mit
dem Spitex-Verein Illgau in die Wege geleitet. Im fusionierten
Verein, der Spitex Muotathal-Illgau, war er ab 2004 Vizepräsident,
Finanz- und Personalverantwortlicher. Nun gab Guido Weissen seinen
Rücktritt bekannt. Präsident Pius Bürgler dankte ihm für den
grossen, mit viel Herzblut geleisteten Einsatz im Dienste der Spitex
und zum Wohl der Bevölkerung. Marlène Schelbert wurde neu in den
Vorstand gewählt und Albin Heinzer als Rechnungsrevisor bestätigt.
Hohe
Spendenbereitschaft
Geschäftsführerin Doris Bürgler machte einige Angaben
zu den geleisteten Einsätzen im letzten Jahr. Mit 1637 Stunden wurde
die Pflege etwas weniger beansprucht als noch 2005 (1811 Std.). Ein
starker Anstieg wurde hingegen bei der Hilfe in der Hauswirtschaft
ver-zeichnet. Hier stand das Personal 2174 Stunden im Einsatz
(Vorjahr 1660 Std.). Der Fahrdienst war 215 Mal beansprucht
worden.Finanz-Chef Guido Weissen konnte einen Jahresgewinn in der
Höhe von 8'800 Franken bekannt geben. Er dankte der Bevölkerung für
die grosszügige Unterstützung durch Spenden (15'100 Franken) und
Mitgliederbeiträge (13'200 Franken). Dank dieser Einkünfte habe man
sämtliche Stunden, die in der Hauwirtschaft geleistet wurden, mit
sechs Franken pro Stunde vergünstigen können, erklärte Weissen. |